ist eine sehr anstrengende und aufwendige Arbeit. Dies gilt ganz besonders für den weißen Stangenspargel, der bei uns ganz besonders geschätzt wird.
Der Bleichspargel muss geerntet werden, bevor er den Spargeldamm durchbricht. Geübte Stecher finden die unterirdischen Stangen indem sie nach feinen Rissen auf den geglätteten Dämmen suchen. Der Spargel wird mit den blossen Fingern freigegraben und mit speziellen Spargelmessern gestochen. Dann wird mit einer Kelle das Loch im Damm wieder zugezogen und geglättet. So wird jede einzelne Stange gesucht, ausgegraben, abgestochen und die entstandenen Löcher wieder verschlossen.
Wie man auf dem nebenstehenden Bild erkennen kann, wird für jede Stange ein vielfaches ihres Gewichtes an Erde bewegt: alles in “Handarbeit”; es ist leicht vorstellbar, dass für jedes Kilo fast ein halber Zentner Erde mit den Händen “weggeschaufelt” werden muß.
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In den letzten Jahren sind zahlreiche neue Methoden entwickelt worden, um diese traditionelle Erntemethode zu rationalisieren. So dienen z. B. die schwarzen Folien, die man vielerorts auf den Spargelfeldern sieht, dazu, schneller ernten zu können. Jeder Spargeldamm wird dann nur noch einmal pro Tag abgesucht, da die Köpfe unter der dunklen Folie nicht mehr ans Tageslicht gelangen und sich somit nicht mehr verfärben.
Viel Zeit wird benötigt um die Stangen zu ernten. Obwohl bereits um 6:00 Uhr in der Frühe auf dem Feld mit der Arbeit begonnen wird, ist an manchen Tagen die Mittagszeit scheinbar schneller da als sonst.....dann wird es auf den Feldern sehr warm.
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